Wermut und der Absinthe
Wermut, einer der Hauptbestandteile des Absinth, enthält natürlicherweise auch Thujon, ein Nervengift, dass bewusstseinsverändernd und halluzinogene Wirkungen haben kann, und chemisch ähnlich aufgebaut ist, wie THC, dem Wirkstoff in der Cannabispflanze. Wissenschaftlichen Untersuchungen zu Folge ist jedoch ein Vielfaches der Menge reinen Thujon nötig, um tatsächlich eine psychoaktive Wirkung zu entfalten.
Unstrittig ist jedoch auch, dass der Absinth zum Teil andere Wirkung entfaltet, als andere alkoholische Getränke, so bleibt die typische Müdigkeit und die Gliederschwere meist aus, wenn man es in der Menge des getrunkenen Absinth nicht stark übertreibt, heißt das, und entfaltet eine eher belebende Wirkung.
Durch die gesetzlichen Beschränkungen des Thujongehaltes in Lebensmitteln ist es quasi unmöglich geworden, beim reinen Absinthkonsum eine Thujonvergiftung herbeizuführen – bevor sich im Körper eine ausreichende Menge des Thujon angesammelt hätte, wäre man schon lange an einer Alkoholvergiftung gestorben.
Auch die im 20. Jahrhundert recht weit verbreitete Absinthblindheit ist heute praktisch ausgeschlossen, da diese nicht auf den Absinth selbst, sondern auf eine nicht fachgerechte Destillation zurückzuführen ist, bei der Methanol entsteht, welches diese Blindheit verursacht, und auch zum Tod führen kann.
All das ist bei heutigem Absinth quasi ausgeschlossen, und auch wenn vereinzelt Absinthe auftauchen, deren Thujolgehalt die gesetzlichen Grenzwerte überschreitet, war dieser Wert niemals so hoch, als das eine gesundheitliche Gefährdung zu befürchten gewesen wäre. Die wahren Gefahren beim Genuss von Absinthe, den man problemlos in einem Absinthe Onlineshop bestellen kann, liegen also beim recht hohen Alkoholgehalt. Nicht umsonst trinkt man Absinth meist verdünnt, und eigentlich ist die grüne Fee doch auch viel zu Schade, um sie in größeren Mengen nur des Rausches wegen zu konsumieren, oder?
Absinth Absinthe Onlineshop
|