Wasserreinhaltung im Schwimmteich
Das Problem bei Gewässern wie einem Schwimmteich ist der sehr hohe Eintrag von düngenden Substanzen. Durch die Luft und den Regen gelangen Phosphate und Stickstoffverbindungen ins Wasser und auch die badenden Menschen hinterlassen organische Stoffe im Gewässer.
Diese werden von Algen verwertet, die sich dann entsprechend vermehren und das Wasser trüben. Werden es zu viele Algen, sterben sie ab, verbrauchen beim Zersetzen allen Sauerstoff und das Gewässer kippt um. Diesem versuchen Pflanzen, Tiere und auch der Mensch selbst entgegenzuwirken.
Zunächst sollte man darauf achten, Phosphatarmes Wasser zum Auffüllen zu verwänden. Regenwasser kann da viel besser geeignet sein als Leitungswasser. Wassertest durchführen! Dann gibt es einige Wasserpflanzen, die durch ihr starkes Wachstum dem Wasser sehr viele Nährstoffe entziehen. Über Sommer legen sie stark an Masse zu und im Herbst sollten sie regelmäßig abgeschnitten und so dem ökologischen System entzogen werden. Ufersubstrate können zudem Stickstoffverbindungen aufnehmen und halten, bis sie von Pflanzen aufgenommen werden, oder bieten mit ihrer porösen Oberfläche Bakterien Halt, die ebenfalls das Wasser reinigen.
Zusätzlich kann man eine Drainage durch das Substrat legen und so Nähr- und Schwebestoffe ausfiltern. Zum Wachsen brauchen Algen nicht nur Nährstoffe, sondern auch Licht und Wärme. Ein großes Wasservolumen hilft daher einen im Gleichgewicht zu halten. Ein Teil der Wasserfläche lässt sich auch gut mit Heckenpflanzen beschatten, jedoch möchte man sicher auch in der Sonne schwimmen und so macht es keinen Sinn, rund um den Schwimmteich Gartenpflanzen anzuordnen.
Dem entstandenen Algenbewuchs rücken dann Lebewesen zu Leibe, die sich bei richtiger Pflege im Badeteich schnell ansiedeln. Wasserflöhe, Schnecken und Muscheln machen sich über die Algen her und verhelfen zu ungetrübtem Badespaß. Fische hingegen sorgen für eine schlechtere Wasserqualität. Sie sind die Fraßfeinde der Algenfresser und wühlen den Schlamm am Grund auf.
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