Scientology setzt sich für die Glaubensfreiheit ein
Religionsfreiheit ist ein sehr wichtiges Menschenrecht. Die Scientology Kirche musste sich ihre Rechte in einigen Ländern als Religionsgemeinschaft hart erkämpfen. Ihre Siege allerdings ebneten auch für viele anderen Religionsgemeinschaften den Weg.
Scientologen sehen die Religionsfreiheit als elementares Menschenrecht an. Sie haben dieses Recht der Anerkennung und Erhaltung konsequent zum vordringlichen Anliegen gemacht. In vielen Schriften des Stifters L. Ron Hubbard wird die Religionsfreiheit ausdrücklich gefordert und immer wieder bekräftigt.
Im Glaubensbekenntnis der Scientology, das bereits im Jahre der Gründung 1954 niedergeschrieben wurde, heißt es: „Alle Menschen haben unveräußerliche Rechte, ihre eigenen Organisationen, Kirchen und Regierungen zu ersinnen, zu wählen, zu fördern oder zu unterstützen“. Alle Scientology Geistlichen haben sich außerdem, im Rahmen ihrer kirchlichen Ausbildung, mit dem Wissen der großen Religionen vertraut zu machen. Im selben Jahr noch veröffentlichte L. Ron Hubbard den „Kodex eines Scientologen“, um Scientologen darin anzuleiten, im Interesse sozialer Gerechtigkeit ihren Einsatz für die Menschenrechte und Reformen für die Menschenrechte anzuleiten.
Scientology vertritt den Standpunkt, dass jede religiöse Organisation das Recht und sogar die Pflicht hat, in der Gesellschaft Gutes zu tun. Hubbard äußerte zudem, je mehr der Einfluss der Religionen in der Gesellschaft schwindet, desto eher sei der kulturelle Niedergang zu erwarten.
Leo Tolstoi bezeichnete 1882 in seiner autobiographischen Bekenntnisschrift „Meine Beichte“ die Religion sogar als „Hauptantrieb und Herz der menschlichen Gesellschaft“.
Der Einsatz der Scientology Kirche für Religionsfreiheit geschieht in dem Bewusstsein, dass Religionsfreiheit auch die Bereitschaft einschließen muss, das andere die Religion ihrer Wahl ausüben können oder sie, wenn sie dies wünschen, zu einer anderen Religion überzutreten zu lassen. Verwirklicht werden kann dies in einer Gesellschaft, die strikt zwischen Staat und Kirche trennt und keiner einzigen Religion eine beherrschende Rolle einräumt.
Diese Forderungen beruhen zum einen aus Beobachtungen anderer Religionen, deren Mitglieder verfolgt und unterdrückt wurden, sowie aus der eigenen Erfahrung der Scientology. Heute ist Scientology in den meisten Ländern der Welt eine anerkannte Religionsgemeinschaft.
Ihr religiöser Charakter wurde in vielen Gerichtsurteilen bestätigt.
In jeder demokratischen Nation Europas ist die Religionsfreiheit per Verfassung festgelegt. Die schriftliche Zusicherung allein genügt allerdings nicht. 2004 betonte der UN-Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen zur Glaubens- und Religionsfreiheit in seinem Bericht: „In vielen Fällen sind einzelne Staaten ihrer Menschenrechtsverpflichtungen in der Frage der Religionsfreiheit nicht nachgekommen.“ Er hob hervor, dass diese Verantwortung „nicht auf die negative Verpflichtung beschränkt ist, Verletzungen der Religions- und Glaubensfreiheit zu unterlassen, sondern auch die positive Verpflichtung mit einschließt, Personen unter ihrer Gerichtsbarkeit vor Verletzungen ihrer Rechte zu schützen – auch vor solchen, die von nichtstaatlichen Personen oder Gruppen begangen werden.“
In einer neueren Studie der Vereinten Nationen heißt es: „Das entscheidende Leitprinzip ist, dass niemand aufgrund seiner bloßen Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe benachteiligt werden soll. In jedem multiethnischen, multireligiösen und mehrsprachigen Land ist vor allem die strikte Anwendung der Prinzipien der Gleichheit und der Nichtdiskriminierung eine unentbehrliche Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der politischen und geistigen Einheit des betreffenden Staates sowie für Verständnis und harmonische Beziehungen zwischen den verschiedenen Gruppierungen der Gesellschaft.“
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Pressedienst der Scientology Kirche Bayern e.V.
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