Olivenöl nativ extra - exzellente Feinkost

Es darf in keinem Feinkost Sortiment fehlen, das Olivenöl. So unterschiedlich die Jahrgänge beim Wein sind, so unterschiedlich präsentiert sich auch Jahr für Jahr das Olivenöl. Herkunft, Lage und die Olivensorte spielen neben der Verarbeitung eine tragende Rolle. Kalt gepresst sollte es schon sein, solche Olivenöle tragen den Namen "Olivenöl nativ extra." Dies sagt aus, dass das Öl ausschliesslich mechanisch gewonnen wurde, ohne chemische Eingriffe. Der Gehalt an freien Fettsäuren darf höchstens 1% betragen. Beim Preis für ein solches Olivenöl klafft die Spanne je nach Qualität sehr ausenander. Kleine Olivenbauern erzeugen meist sehr gute Qualitäten, sin preislich aber oft unter dem Durchschnitt. Da mittlerweile vieles im Handel anzutreffen ist was sich kalt gepresst nennt empfiehlt es sich zu testen, um so sein Lieblingsöl herauszufinden. Auch der Gesundheit wird mit einem ordentlichen Olivenöl Rechnung getragen, sagt man ihm doch gesundheitsfördernde Wirkung nach. Tatsächlich erkranken Menschen aus dem Mittelmeerraum deutlich weniger an Herz- Kreislauf Erkrankungen als das bei uns der Fall ist. Die Verwendung von Olivenöl reichte schon zur Römerzeit weit über die des Verzehrs und der Hautpflege hinaus, sogar zum Backen, Braten und Frittieren eignet es sich, aber am schönsten ist es dennoch pur mit einer Scheibe Brot, zu einem Salat oder verarbeitet in einer Sauce Rouille.

Autor   Michael Groß
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