Nano, Nanopartikel, Nanofood = Nanokrank?

Wir merken es erst, wenn es zu spät ist....
Das ist leider geltende Praxis in der Nahrungsmittel-Industrie, denn ohne ausreichende Risikoabschätzung wird der Verbraucher mit den Errungenschaften der Technik konfrontiert, ob er will oder nicht. Es ist ein Milliardengeschäft und die Länder schießen eifrig Ihre Millionen in den neuen Forschungs-Boom Bereich.
Zunächst sind es ja auch relativ harmlos anmutende Verbindungen bzw. Naturstoffe, die uns nun in kleiner als mikroskopischer Größe erreichen.
TiO2, Titandioxid und SiO2, Siliziumdioxid = Sand, kennen wir ja nun hinreichend - auch als Nahrungsmittelzusatz. Verändert hat sich zunächst also nur die Größe der angebotenen Partikel. Dass damit nun auch eine andere Aufnahme im Körper einhergeht wird schlicht und einfach vernachlässigt.
Jüngst musste erst ein Nanopartikel haltiges Reinigungsspray eiligst vom Markt genommen werden, weil die Teilchen Atemnot und sogar Lungenödeme verursacht hatten. Bei Aerosolen gilt nun also oberste Vorsicht!
Demgegenüber ist es eigentlich leichtsinnig die kleinen Kunstprodukte auch als Überzug für Pralinen zu verwenden, nur damit sie länger lecker aussehen.
Noch schlimmer ist es aber wenn Frittierfett mit Nano Keramikpartikeln haltbarer gemacht wird und man sich seitens der Hersteller und Verwender auch noch freut, dass man mit niedrigerer Oeltemperatur bessere Frittiereffekte erhält. Zudem saugt sich die Nahrung weniger mit Fett voll... Das hört sich zwar alles ganz gut an, aber statt Fett sind die Pommes oder das Schnitzel nun voll mit keramischen Nanopartikeln, die die Wärme in die Mitte der Nahrung transportieren...
Schnitzel mit Sandbeilage?... Das wäre noch witzig...
Aber die Auswirkungen der Nanoteilchen auf den Organismus sind in der Tat noch gänzlich unbekannt - man weiß aber, dass die Größe der Partikel in der Größenordnung unserer Eiweißmoleküle liegt und einen Einlagerung im Organismus daher auf ganz andere Probleme und Risiken trifft.

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Autor   Andreas von der Eltz
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