Kinderhoroskop - Horoskop für Kinder und das übliche Horoskop

Wer sich mit Astrologie und Horoskope befasst, der wird wahrscheinlich auch schon mal über das Kinderhoroskop gestolpert sein. Dabei mag die Frage nach dem Unterschied zwischen einem solchen Kinderhoroskop und dem normalen Horoskop für einen Erwachsenen entstanden sein.

Formal und technisch gesehen sind zunächst keine Unterschiede, denn Kinderhoroskope werden wie jedes andere Horoskop auf den exakten Geburtszeitpunkt erstellt und die Bedeutungen der verschiedenen Planeten, Tierkreiszeichen sind ebenfalls identisch. Kinderhoroskope werden aber insofern anders interpretiert, als die gewonnenen Deutungen über das Kind zu anderen Schlussfolgerungen und Beratungsvorschlägen führen.

Dies liegt daran, dass bei jeder Interpretation bzw. Horoskop als Deutungsrahmen der Lebenshintergrund mitberücksichtigt werden muss. So hat eine Casanova-Konstellation im Horoskop eines jungen Mannes von 20 Jahren sicher eine andere Bedeutung als bei einem Zweijährigen. Allgemein betrachtet hat ein Kind von all dem im Horoskop Vorhandenen nur sehr wenig gelebt und erfahren. Und anders als beim Erwachsenen hat das Kind einfach noch kein Beratungs- und Diskussionsmaterial zur Verfügung. Darüber hinaus findet die Beratung zum Kinderhoroskop in aller Regel sowieso mit den Eltern über und nicht mit dem Hauptdarsteller - dem Kind - statt. Der Hauptunterschied zum Kinderhoroskop liegt also in der Durchführung der Beratung, weil das Kind selbst als Beratungspartner meist nicht zur Verfügung steht.

Was die Beratung zu einem Kinderhoroskop besonders interessant und wichtig macht, ist gewissermaßen die positive Kehrseite des noch ungelebten, unerfahrenen Lebens der Kinder. Denn durch diesen Umstand sind noch keine Fakten geschaffen und die Kinder haben noch viele Möglichkeiten offen - im Rahmen dessen, was das Kinderhoroskop anzeigt. "Was kann aus dem Kind werden?" ist nicht zufällig eine häufige Frage der Eltern. Gerade im Hinblick darauf kann ein Horoskop für Kinder rechtzeitig konstruktive Wege aufzeigen. Dies gilt umso mehr, als Kinder noch offen sind für Einflüsse der Eltern.

Autor   Martin Dierks
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