Investmentfonds - Nachteile dieser Anlegeform
Es im Falle der Anlage in Investmentfonds nicht nur Vorteile, sondern auch einige Nachteile, denen man unbedingt Beachtung zollen sollte, bevor man sich dafür entscheidet, in Fonds günstig zu investieren.
Ein wichtiger Punkt ist der Kostenfaktor. Es wird von den Fondsgesellschaften oder den Banken fast immer ein Ausgabeaufschlag auf die Fonds verlangt, die vom Anleger erworben werden, was eine unmittelbare Minderung der Rendite des gekauften Fonds zur Folge hat. Wird zum Beispiel ein Fondsanteil mit einem Ausgabeaufschlag von 5 % gekauft und 4,2 % Rendite durch den Fond innerhalb eines Geschäftsjahres erwirtschaftet, so wurde eine negative Rendite entwickelt.
Daraus resultiert die Tatsache, dass man um den Nachteil des Ausgabeaufschlages zu vermeiden, über einen längeren Zeitraum investieren sollte.
Ein weiterer Nachteil für den Anleger zeigt sich in dem Punkt, dass nur sehr wenige Anleger sich wirklich mit dem inneren Abrechnungsverfahren von Fondsgesellschaften auskennen. So ist es für den Laien sehr schwierig zu verstehen, was in den Jahresberichten der Fondsgesellschaften steht, oder nach welchen Kriterien die Performance berechnet wurde bzw. Kosten versteckt wurden.
Ein nächstes Risiko und demnach ein Nachteil für den Anleger besteht darin, dass man die Wertentwicklung der Fonds meist nicht oder nur kaum vorhersehen kann. Eine Ausnahme bilden nur die Geldmarktfonds. Sollte die Entwicklung des Fondswertes ins Negative gehen, so kann man sich, vor allem bei Anlagefonds, sehr schnell mit beträchtlichen Verlusten konfrontiert sehen. Dies ist auch aus den Jahren nach dem letzten Boom an der Börse deutlich ersichtlich, wie auch so manche andere Nachteile.
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