Geschichte der Dessous

Das Wort "Dessous" stammt hat seinen Ursprung in der französischen Sprache. In Deutschland benutzt man hierfür auch das Wort "Unterwäsche". Einen Unterschied in der Bedeutung der Wörter ist, dass das französische Wort "Dessous" eindeutig positiver und erotischer konnotiert ist! Stellt man sich unter Unterwäsche den Feinrippschlüpfer für den Mann vor. So assoziiert man mit Dessous vorrangig edle Stücke für die Dame.
Im Laufe der Zeit - und vor allen Dingen im Zuge der sexuellen Revolution in den 70er Jahren - hat sich einiges getan in Bezug auf Dessous. In 50er Jahren noch eher von Spießbürgerlichkeit geprägt, findet man heute in den Dessousabteilungen der Kaufhäuser ein riesiges Sortiment von erotischen und knapp geschnittenen Dessous. Diese kann mal teilweise als Reizwäsche bezeichnen.
Besonders in letzten Jahren haben sich Artikel wie Strings und Tangas einen Weg in die Schränke der jungen Frauen gebahnt. Die Entwicklung, hin zu immer weniger Stoff, wird wohl bald den Höhepunkt erreicht haben.
Dabei gibt es Klassiker, wie zum Beispiel Corsagen, die immer noch höchst beliebt sind und an Erotik im Laufe ihrer langen Bestehensgeschichte nichts eingebüßt haben.
Dessous sind schließlich da, um auf erotische Weise etwas zu verhüllen und nicht unverblümt den Körper preiszugeben. Deshalb lässt sich schlussendlich sicherlich darüber streiten, was zu Dessous zählt. Aber Konsens besteht wohl darüber - bei Frauen und Männern - , dass edle Unterwäsche mit Spitze oder transparent Dessous sind.

Autor   Patrick Bienia
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