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Die Grabbepflanzung am Grabstein
Die Bepflanzung eines Grabes ist ebenso wichtig wie die Wahl des Steines oder des Kreuzes. Die Ausgestaltung einer letzten Ruhestätte benötigt sehr viel Fingerspitzengefühl und Pietät. Bepflanzungen unterliegen auch Moden, doch sich für zeitlose Varianten zu entscheiden, hilft auf jeden Fall sicher zu gehen, um eine langfristig pietätvolle Ruhestätte zu schaffen. Ein Grab soll außerdem nicht der eigenen Selbstverwirklichung gelten, sondern nach den farblichen Vorlieben des Verstorbenen gefertigt werden und mit dem eigenen Geschmack möglichst in den Einklang gebracht werden. Vielleicht hatte der Verstorbene Lieblingsblumen. Es steht der Verwendung dieser Pflanzen auf einem Friedhof meist nichts im Wege, solange es sich nicht um große Gehölze handelt. Achten sie auf die Verwendung von kleinwüchsigen Pflanzen, um sie nicht unnötig zuschneiden zu müssen. Die Bepflanzung sollte aus pflegeleichten Pflanzen bestehen, die auch längere Trockenperioden oder Abstände zwischen den Besuchen schadlos überstehen können, ohne sofort einen verwelkten und ungepflegten Eindruck zu vermitteln. Orientieren sie sich bei der Farbwahl und der Formenwahl auch am Erscheinungsbild des Grabsteines. Möglicherweise können sie sich an der Farbe des Natursteines orientieren und schützen sich so vor einer zu bunten und unpassenden Bepflanzung. Ein Holzkreuz oder eine Skulptur aus Metall lässt Ihnen hierbei freie Hand und bindet sie farblich nicht all zu sehr.
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