Chilis Capsaicin, helfen auch bei Krebs und Fettleibigkeit
Ganzheitliche Gesundheit nun auch durch scharfes Essen? Unter „Scharf“-Essern schon immer vermutet – ist es jetzt Gewissheit! Chilis und damit gewürzte Speisen sind gesund und nicht nur schmerzendes Beiwerk in den Speisen.
Capsicum annuum, so der botanische Name hat seine schärfsten Argumente in den Samenscheidewänden. Daher liegt die Schärfe auch näher am Stielende als an der Spitze!
Der scharfe Inhaltsstoff ist das Capsaicin, das chemisch gesehen ein Fettsäureamid aus einer aliphatischen (langkettigen) Säure (trans-8-Methyl-6-nonensäure, Pelargonsäure) und Vanillylamin ist.
Das „Brennen“ im Mund oder auf der Haut etc. bei Kontakt mit dem Capsaicin ist sozusagen eine Täuschung, denn in Wahrheit werden hier nur die für den Wärmereiz zuständigen Nervenzellen angesprochen. Allerdings führt der Stoff auch zu einer relativ langen Desensibilisierung, was Chili Konsumenten dazu verhilft noch öfter noch schärfer essen zu können. Im Extremfall könnten aber auch diese Nerven im Gaumen absterben. Das ist aber auch bei außergewöhnlichen Scharfessern nur selten zu beobachten.
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