Bio Tee
Die ökologische Landwirtschaft gewinnt in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. Vielen Menschen ist mittlerweile bewusst, dass der Raubbau an der Natur das Ökosystem nachhaltig schädigt und auch den Menschen selber nicht gut tut. Viele leiden unter Allergien auf chemische Stoffe, die sich oft als Rückstände in der Nahrung finden.
Schon seit Jahren werden Tees auf Rückstände untersucht und die Höchstmenge durch gesetzliche Bestimmungen reguliert. Doch den Raubbau an der Natur kann man dadurch nicht verhindern. Pestizide laugen die Felder aus und machen sie auf Jahre hinaus unbrauchbar. Deshalb achten Hersteller von Bio Tee auf eine ökologische Landwirtschaft. Sie nutzen die Anbauflächen umsichtig und verwenden Kompost als Dünger. Die Wurzeln der Pflanzen werden auch in den umliegenden Boden weitergeführt, so dass sie viele Mineralien und andere Nährstoffe aus der Erde ziehen können.
Der Anteil von Bio Tee am Umsatz steigt ständig. Zur Zeit liegt er bei 5%, das entspricht etwa 1000 Tonnen Tee pro Jahr. Bei grünem Tee liegt er sogar bei 10%.
Sicherheit erhält der Verbraucher durch die Biosiegel. Sie werden nur an Betriebe vergeben, die folgende Kriterien beachten:
Die Verwendung von synthetischen Pestiziden ist untersagt, ebenso die Verwendung von synthetischen Stickstoffdüngern. Stickstoff darf nur als Bestandteil von organischen Düngern oder Kompost zur Anwendung kommen. Auch leicht lösliche Phosphate und chlorhaltige Kalidünger dürfen nicht verwendet werden.
Ein Betrieb mit Biolandwirtschaft wird als Einheit betrachtet und soll deshalb nicht kurzfristig mit größtmöglichem Ertrag ausgebeutet werden, um danach unbrauchbar zu sein. Deshalb ist nachhaltige Landwirtschaft das oberste Prinzip.
Zur Zeit ist Bio-Tee noch etwas teurer als andere Tees. Doch auch hier bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis. Berücksichtigt man allerdings den Nutzen für die Umwelt und die katastrophalen Folgen durch systematisch betriebenen Raubbau, ist der Preis mehr als gerechtfertigt.
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